Der geplante Ausbau der Skiinfrastruktur Andermatt-Sedrun hätte grosse landschaftliche Beeinträchtigungen zur Folge:
  • Die unberührte alpine Landschaft zwischen Gütsch, Schneehüenerstock und Fellilücke kann nur mit massiven Eingriffen (Sprengungen) pistentauglich gemacht werden.
  • Der idyllische Lutersee, eine Erholungsoase erster Güte, wird mit einem Bergrestaurant verunstaltet.
  • Die unberührte Landschaft beim St. Annagletscher, bekannt als Skitouren- und Klettergebiet, wird von einer neuen Bahn durchschnitten. Deshalb wehrt sich auch der Schweizer Alpen-Club (SAC) gegen das Ausbauprojekt.
Der Energieverbrauch für die fast flächendeckende, künstliche Beschneiung der 100 Kilometer Pisten ist gewaltig. Laut Umweltverträglichkeitsbericht (UVB) verbrauchen die Schneekanonen pro Saison 480'000 Kubikmeter Wasser, was dem Jahresverbrauch von 2400 Vier-Personen-Haushalten entspricht. Mit dem benötigten Strom für die Beschneiungsanlagen (laut UVB über 5 Millionen Kilowattstunden inkl. Bahnbetrieb), kann ein Viertel der Bewohner von Andermatt ein ganzes Jahr versorgt werden.

Angesichts der drohenden Klimaerwärmung und der aktuellen energiepolitischen Fragen sind flächendeckende Beschneiungsanlagen nicht vertretbar.