Die Umweltverbände können sich einen Ausbau der Skigebiete Andermatt und Sedrun weiterhin vorstellen. Der Ausbau muss jedoch massvoll erfolgen und sich auf eine reine Verbindung der beiden Skigebiete beschränken. Ein fehlerhaft geplantes Gross-Skigebiet, das mit hohem Tempo und ohne Rücksicht auf die Natur durchgewinkt werden soll, lehnen die Umweltverbände ab. Deshalb haben sie Einsprache erhoben und fordern:
  • Die Anzahl der geplanten Pisten muss erheblich reduziert werden. Allein im Teilgebiet Andermatt-Nätschen-Gütsch-Oberalp sind 35 neue Pisten vorgesehen. Das ist zu viel. Landschaft, Flora und Fauna in diesem Gebiet sind zu schonen.
  • Der Ausbau der Gotthard Oberalp Arena muss sich auf eine reine Verbindung der beiden Skigebiete beschränken.
  • Energiefressende, flächendeckende Beschneiungsanlagen sind nicht vertretbar. Deshalb müssen die projektierten Anlagen im Teilgebiet Andermatt-Nätschen-Gütsch-Oberalp deutlich verkleinert werden.
  • Das Gleiche gilt für das Ausbauprojekt am Gemsstock: Die Umweltverbände verlangen, auf die Erschliessung des St. Anna-Gletschers zu verzichten.